FreeBSD auf einem IBM ThinkPad T43p

Ich habe vor einiger Zeit ja bereits mit einem Artikel ueber FreeBSD auf eben jenem Notebook begonnen. Ich finde aber, dass er ein wenig zu umfangreich geworden ist. Daher kuerze ich den jetzt mal etwas zusammen. Ich denke nicht, dass ich die FreeBSD Installation hier erklaeren muss. Dazu gibt es Handbuecher, die sehr gut sind. 🙂

Aber zurueck zum Artikel. Ich habe ein ThinkPad T43p (2668-H8G)

IBM ThinkPad T43p

Zunaechst einmal mit einem Windows XP Professional vorinstalliert. Nach einigen Monaten damit, habe ich mit debian herumgespielt. Nach einigen Tagen und Wochen mit Aerger und Frust, habe ich von ankon den Tipp zu FreeBSD bekommen.

Gesagt getan und mit einiger Hilfe sowohl durch die FreeBSD-Doku als auch durch ankon das ganze installiert. Nachdem ich mich mit dem Ports-System und dem ganzen anderen Krempel (make.conf, rc.conf) ein wenig vertraut gemaht hatte, war es dann recht einfach. Nach einiger Zeit stellte ich dann jedoch fest, dass mir einige Funktionen noch fehlten und ich so nicht wirklich schoen arbeiten konnte. 3D-Beschleunigung waere zumindest nett und StandBy auch. Daher wechselte ich relativ schnell auf FreeBSD-Current.

Grafikchip
Der Grafikchip im Notebook ist ein ATI FireGL v3200. Dementsprechend ist X.org installiert, zur Zeit noch ein 6.9. Ich warte allerdings auf 7.1 oder neuer. 3D Beschleunigung habe ich derzeitig also noch nicht.
Das DRM Kernelmodul laeuft schon, nur der X-Server ist noch ein wenig zu alt. Aber mit dem Release von FreeBSD 6.2 soll X.org 7.1 auch fuer FreeBSD verfuegbar sein. Dann kann ich das auch endlich nutzen.

Soundchip
Hier ist ein Standard-Intel-Dingens verbaut worden. das entsprechende Kernelmodul heisst snd_ich. Einfach laden und der Sound werkelt.

Bluetooth
BT habe ich noch nie gebraucht. Bei einigen Recherchen im Internet habe ich jedoch schon Anleitungen dementsprechend gefunden. Sollte also auch problemlos funktionieren.

Netzwerk (WLAN, LAN und Modem)
LAN und WLAN werkeln einwandfrei und werden sofort erkannt. mit einem ifconfig bge0 up is das LAN-Device an und mit dhclient bge0 schnell eine IP bezogen (sofern ein DHCP verfuegbar ist) – Gigabit Ethernet is fein 🙂
Der verbaute Atheros-Chip ist natuerlich bestens fuer FreeBSD geeignet – ifconfig ath0 up hilft auch hier. Mehr zu den zu Modulen, die geladen werden muessen, werde ich spaeter unter loader.conf schreiben.
Das Modem habe ich noch nicht gebraucht und dementsprechend mir keinen Kopf drum gemacht.

Eingabegeraete
Ich habe im Auslieferungszustand eine Tastatur mit deutschem Layout, ein Touchpad und einen Trackpoint verbaut gehabt. Die Tastatur habe ich mitlerweile gegen eine mit amerikanischer Tastaturbelegung getauscht – in vielen Situationen is das angenehmer zu schreiben (besonders beim Programmieren oder TeXen). Sowohl der Trackpoint als auch das Touchpad funktionieren ohne Probleme.

StandBy
Diese Funktion werkelt noch nicht zuverlaessig. Ausserdem macht das Hintergrundbild des Window-Managers dann manchmal Probleme. Manchmal kommt das Notebook auch nicht wieder heraus. Wer also sicher sein will, sollte das Notebook lieber ganz ausmachen, aber nicht in den Standby schicken.

Hibernation, Suspend-to-Disk
Beides Funktionen die nicht funktionieren (noch nicht). Und ich habe auch noch nichts auf den FreeBSD-Mailinglisten gefunden, was irgendwie das Problem loesen wuerde. Also auch hier: Nicht zu empfehlen.

xorg.conf
Die folgende xorg.conf wird fuer meine Systemkonfiguration genutzt. Hier bei ist zu beachten, dass die 1920×1200 nur fuer meine externen Monitor sind. Wenn ich mein Notebook ohne diesen betreibe, dann laeuft er nur auf 1600×1200.

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