Archive for Januar, 2008

Pruefungstermine

Dienstag, Januar 29th, 2008

Heute morgen ueberlegte ich noch, wann ich wohl meine erste Pruefung habe. Dementsprechend wollte ich dann eigentlich nach dem Mittag mal im Studienbuero vorbei. Ich sah jedoch zum Glueck vorher, dass ad001 sie photographiert hat. Zu finden sind die Bilder mit den Terminen fuer Pruefungen des 5. Semesters Diplom-Informatik an der Uni Rostock bei ad001.

SystemUpdate unter Windows Server 2003

Montag, Januar 28th, 2008

Mein ThinkPad T43p wurde damals mit einem Windows XP vorinstalliert ausgeliefert. Mitlerweile habe ich schon des oefteren mal ein neues Betriebssystem installiert (wobei FreeBSD wohl mein Hauptsystem ist). Unter anderem auch einen Windows 2003 Enterprise Server. Warum einen Windows-Server? Ich bin ein Spielekind und probiere gerne mal mit soetwas herum.
Um nun an Treiber zu kommen, hatte ich zwei Moeglichkeiten. Ich dachte mir, dass es zunaechst ausreichen wuerde einen Netzwerkkartentreiber + SystemUpdate zu installieren – die restlichen Treiber wollte ich dann ueber das Lenovo ThinkVantage System Update 3 nachladen. Aber denkste, er erkennt das Betriebssystem als ein Windows 2003 und kann dementsprechend auch keine Treiber finden. Also doch alles haendisch herunterladen und installieren. Eines schoenen Tages kam mir dann jedoch eine Idee – wofuer ich von einigen fuer verrueckt erklaert wurde.

Man nehme den Windows-Kompatibilitaetsmodus und stelle das ThinkVantage SystemUpdate auf Windows XP um. Nun erhaelt man alle Updates, die fuer ein Windows XP vorgesehen sind, auf ein Windows 2003. Die Treiber und Applikationen funktionieren bisher ohne Probleme. 🙂

Razer Copperhead unter FreeBSD

Mittwoch, Januar 23rd, 2008

Seit einiger Zeit funktionierte meine schoene Razer Copperhead nicht mehr unter FreeBSD – ein Update des damaligen 7-Current machte es zunichte. Ich wollte jedoch nicht ewig auf dem alten Code sitzen bleiben (um meine Maus mit einer alten Version der ums.c weiter zu nutzen) und schrieb es mal an die usb-Mailingliste. Leider bekam ich dort lange keine Antwort. Vor ein paar Wochen ging jedoch ein Patch ueber die Liste. Dieser war zwar fuer FreeBSD-7, funktioniert jedoch auch auf meinem FBSD-8 ganz hervorragend (an dieser Stelle danke an Jase Thew fuer den Patch). Es ist jedoch im Moment nicht der Fall, dass dieser Diff uebernommen wird – warum weiss ich nicht. Damit jedoch andere Leute, die dieses Problem ebenfalls haben, davon profitieren koennen, stelle ich den Diff hier online. Interessant waere noch, ob dieser Patch auch mit Microsoft-Maeusen funktioniert, da auf der Liste einige Mails umgingen, dass auch die Maeuse aus der Kooperation von Microsoft und Razer seit dem Update eher nicht mehr funktionierten.

Problembeschreibung: Die Razer Copperhead besteht aus einer Mauskomponente und einer Tastaturkomponente, mit der die programmierbaren Tasten realisiert werden. FreeBSD erkennt diese Maus nur noch als Tastatur – dementsprechend ist eine Maussteuerung nicht mehr moeglich.

Problemloesung: Einspielen des Diffs: files/2008/01/copperhead.diff.

Angespielt: Die Kunst des Mordens – Geheimakte FBI

Freitag, Januar 18th, 2008

Ich bin seit langem ein Adventure-Fan, natuerlich gepraegt von den Klassikern Day of the Tentacle, Sam’n’Max, Monkey Island und Indiana Jones. Sicher gibt es noch viele weitere, die aber oft nicht an die Klasse dieser Lucas Arts-Adventures heranreichen.

Da ich aber mal wieder etwas Zeit nicht nur mit Arbeiten oder fuer die Uni lernen verbringen wollte, habe ich mir Die Kunst des Mordens – Geheimakte FBI besorgt (bei ebay wars relativ guenstig zu schiessen) und es in den letzten beiden Naechten durchgespielt. Wer hoffte in diesem Spiel wieder auf das Flair und die Genialitaet alter Spiele zu treffen, wird hier leider ein wenig enttaeuscht. Alles in allem macht es zwar Spass sich an den Raetseln zu versuchen. Leider sind sie an einigen Stellen jedoch relativ ungluecklich geraten und bringen nichts von der erhofften Spieltiefe. Knackige Raetsel wie ein ueberdiemensionales Wollknaeul, auf Ratten herumkloppen (2x Sam’n’Max) oder das Spuelen von Gegenstaenden durch die Zeit mittels einer Toiletten-aehnlichen Oeffnung in der Zeitmaschine (Day of the Tentacle), findet man hier nicht. Dafuer darf man aber des oefteren hin- und herlaufen um die noetigen Gegenstaende zu finden, einzusammeln und mit anderen zu kombinieren.

Einige Raetsel erscheinen nicht so recht logisch, bei dem Namen des Spiels haette ich mir doch ein wenig mehr Realitaet gewuenscht. (z.B. die Proben im Labor untersuchen – dafuer gibts Laboranten, was da z.B. bei CSI passiert ist irgendwie auch merkartig). Weiterhin ist das Verhalten bei Unterhaltungen zu bemaengeln und die Storyline ist ein wenig zu geradlinig. Man laeuft durch die Raeume, klickt sich an einigen Personen tot um die Dialoge durchzubekommen – die Person hat fertig gesprochen, nochmal anklicken um weiteres zu hoeren – was so nicht noetig gewesen waere. Man hat eigentlich nur zwei Stellen, an denen man sterben kann – das Spiel legt jedoch vorher automatisch eine Speicherpause ein. Wie schon gesagt, ist mir persoenlich die Story zu geradlinig – es fehlen einfach die Auswahlmoeglichkeiten und verschiedene Handlungsstraenge.

Einige Raetsel sind jedoch auch recht gut gelungen und machen auch Spass. Man ist jedoch zum Glueck nicht nur mit Knobeln beschaeftigt. Ich selber habe es jetzt in ungefaehr 8 bis 10 Stunden durchgespielt – ein wenig kurz.

Insgesamt muss ich trotz der Kritik sagen, dass mir das Spiel Spass gemacht hat. Es war grafisch recht gut anzusehen und braucht nicht so einen hochgezuechteten Rechner um zu laufen. Auf meinem ThinkPad T43p lief es einwandfrei. Die Story brauchte ein bisschen um in Gang zu kommen, wurde leider nie auf Hochspannung gebracht und endete eigentlich relativ ploetzlich. Ich kann Leuten, die gerne mal zwischendurch ein bisschen knobeln dieses Spiel aber dennoch durchaus empfehlen. Es ist jedoch leider nichts, was auf lange Sicht Spass bringt.

FreeBSD und ATI M24 1T FireGL

Donnerstag, Januar 17th, 2008

Ich habe am Wochenende mein ThinkPad von ZFS wieder auf UFS + SoftUpdates + Background-fsck umgestellt. Der Grund dafuer war der Geschwindigkeits- und Stabilitaetsvorteil. Es kam bei mir unter einigen komischen Konstellationen gerne mal zu einer Kernelpanik, trotz der Tuning-Settings. ZFS ist nun mal urspruenglich fuer 64bit Systeme (mit ausreichend RAM) entwickelt worden, mein ThinkPadist aber leider noch ein Pentium-M und noch kein Core2.

Soweit so gut, die Neuinstallation war schnell erledigt. Auch das bauen der notwendigen Ports ging fix. Ich habe mir vorher eine Sicherung aller Settings gemacht und dann spaeter alles nur noch zurueckkopiert. Aber was war das? Ich habe mir wohl eine sehr unguenstige Zeit ausgesucht um eine Neuinstallation zu machen … ich hatte Grafikfehler im X. Also nochmal alles runter und statt des FreeBSD-Current (8) ein FreeBSD-7 RC installiert. Aber auch hier die selben Grafikfehler. Aber wieder nur im X und mit dem ATI-Treiber – mit VESA funktionierte alles wunderbar und nach einiger Zeit konnte ich dann von VESA auf ATI ohne Probleme umestellen.

Was hatte ich verkehrt gemacht? Ich weiss es bis heute nicht, aber ich habe auf der FreeBSD-X11-Mailingliste einige Tage zuvor aehnliche Probleme gesehen. Und habe heute gesehen, dass es dafuer eine relativ einfache Loesung gibt. Ein Options-Eintrag in der xorg.conf-Section fuer die Grafikkarte half:

Section „Device“

Option „CPPIOMode“ „yes“
Identifier „Card0“
Driver „ati“
VendorName „ATI Technologies Inc“
BoardName „M24GL [Mobility FireGL V3200]“
BusID „PCI:1:0:0“

EndSection

Wie man sieht, einfach die Zeile Option „CPPIOMode“ „yes“ ergaenzen und die Sache laeuft. Da das Thinkad noch immer mit einem FreeBSD7 lief, habe ich eben mal wieder ein Update auf -Current gemacht und noch laeuft alles wunderfein, mal sehen wie lange. 🙂

Wehwehchen

Dienstag, Januar 8th, 2008

Seit Anfang Dezember hat sich bei mir das Schwimmen erledigt – ich darf, laut meinem Arzt, erstmal nicht mehr. Und das alles nur, weil ich mir nun das dritte Mal die Schulter ausgerenkt habe. Das Ganze passierte auf der RSN-Sitzung am 06. Dezember 2007. Ich wollte lediglich nach hinten greifen um meinen Rucksack zu nehmen, dabei ist sie raus gerutscht. Begeistert war ich dann vom Einrenken, da es bisher immer so war, dass ich eine Narkose bekommen habe. Diesmal wurde es jedoch bei Bewusstsein gemacht und das sogar schmerzfrei. Weiterhin habe ich diesmal eine Physiotherapie bekommen, die ich auch recht angenehm finde. Zumindest bekomme ich dort ein paar Uebungen, mit denen ich die Schultermuskulatur kraeftigen kann.

Nun heisst es abwarten, was das MRT mitte Januar ergibt und wie dann weiterentschieden wird. Bisher haben mir die Aerzte immer von einer OP abgeraten – hier in Rostock meinten dann bisher jedoch alle, dass man es wohl operativ stabilisieren muesse. Ich selber bin davon jedoch nicht sonderlich ueberzeugt.